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WCM Spielball der Spekulanten 19.07.2002
Sparkasse Bremen
Nach Ansicht der Analysten der Sparkasse Bremen ist die Aktie von WCM (WKN 780100) zunächst nur ein Spielball der kurzfristigen Spekulanten.
Mitte Juni habe eine sehr negative Studie eines bis dahin kaum bekannten Analystenhauses für einen Kurssturz der Aktie gesorgt. Als WCM mit einer Klage gedroht habe, sei die Studie zurück gezogen worden und die Aktie habe sich erholt. Im Juli habe der Börsenbrief "Prior-Börse" den Vorwurf erhoben, WCM habe Scheingeschäfte mit Immobilien getätigt. Das Dementi des Unternehmens habe dem Aktienkurs nicht geholfen.
In einem Interview mit der Börsen-Zeitung (Ausgabe vom 17.07.) habe WCM-Vorstandschef Flach eingeräumt, dass WCM sich bei seiner Beteiligung an der Commerzbank verschätzt und somit die Aktien zu teuer eingekauft habe. Außerdem werde es schwierig, dass operative Ergebnisziel von 150 Mio. Euro für 2002 zu erreichen. Die Börse habe das als versteckte Gewinnwarnung interpretiert und der Aktie einen neuen Kurssturz beschert. Zusätzlich wolle WCM-Großaktionär Ehlerding einen Großteil seiner Aktien an einen Investor verkaufen, um seine privaten Schulden zu reduzieren.
WCM ist vorerst nur ein Spielball kurzfristiger Spekulanten, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
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